Wozu dient das Ego?

 

 

Wozu ist das Ego überhaupt gut? Ich möchte es folgender-maßen definieren: Das Ego ist zur Zeit unsere Schnittstelle zu anderen Menschen und allen anderen Wesenheiten und Dingen, also zu unserer ganzen äußeren Welt. Inzwischen benutzen wir es auch als Filter zu unserer inneren Welt, da wir auch unser ganzes inneres Erleben durch den Schleier von erlernten Verhaltensweisen, Moral und Gesellschaftsregeln wahrnehmen. Die Grundfunktion des Egos war unser Schutz. Als wir noch als Jäger und Sammler lebten, warnte es uns vor Situationen, die unser körperliches Leben bedrohten. Es half uns Formen des Zusammenlebens zu entwickeln, die die Erhaltung unserer Art sicherstellten.

 

 

 

Sein Hauptverbündeter ist unser Verstand. Sein Hauptwerkzeug ist die Angst. Seine Hauptfunktion besteht darin, uns mit Hilfe von Angst vor bedrohlichen Situationen zu warnen.

 

Mit der Weiterentwicklung unseres Verstandes wurden die Methoden des Egos immer ausgereifter und raffinierter. Wir entwickelten Schutzmechanismen, wie Rüstungen, Waffen und Werkzeuge auf der körperlichen Ebene, um schon vor dem Eintreten einer bedrohlichen Situation gewappnet zu sein. Wir lernten, den Feind anzugreifen und zu vernichten, bevor er uns angreifen konnte. Und wir lernten, diese Methoden auch auf geistige und psychologische Prozesse anzuwenden. Inzwischen hat das Ego die ganze Definition unseres Selbst übernommen. Wir haben uns eine Identität geschaffen, die sich ausschließlich aus Ego-Definierten Äußerlichkeiten aufbaut. Diese Identität hat bei den meisten Menschen Inhalte wie Beruf, Aussehen, Besitz und Statussymbole, Familienzugehörigkeit, Abstammung und vieles mehr. In dem Moment, in dem wir einen dieser Eckpfeiler unserer Selbstdefinition verlieren, z.B. den Beruf durch Arbeitslosigkeit, und dadurch gleichzeitig den Lebensstandard, bricht unsere ganze Selbstdefinition zusammen und wir haben eine „Identitätskrise“. Natürlich hat diese künstliche Identität nichts mit unserer wahren Identität zu tun. Aber das Erkennen unserer wahren Identität bedroht die Alleinherrschaft unseres Egos und es ist zu allem bereit, um das zu verhindern. Das Herz war an den Bemühungen des Egos nie beteiligt, es wurde nur toleriert, da es ja auch mal gute Gefühle produzierte (Liebe). Im Gegenteil, oft stand es hinderlich im Weg, da es eine andere Sicht der Dinge hat, als das Ego. Das Ego versteht es aber meisterlich, das Herz zum Schweigen zu bringen, indem es uns weismacht, dass unsere Gefühle verletzt werden könnten, wenn wir nach unserem Herzen handeln, und ein verletztes Herz schmerzt. Vor Schmerzen haben wir Angst. Kein Wunder, dass wir in unserer Gesellschaft so viele Herzkrankheiten haben.

 

 

 

 Die versteckte Funktion des Egos

 

 

Hinter der offensichtlichen gibt es noch eine verborgene Funktion des Egos. Im Rahmen seiner Schutzfunktion hatte es auch die Aufgabe zu verhindern, dass wir aus Versehen unsere Raum-Zeit-Dimension verlassen, sozusagen mal einen „verbotenen“ Blick hinter den Schleier unserer wahrnehm-baren Realität werfen und „per Zufall“ Erkenntnisse ~gewinnen~, die unsere ganze Raum-Zeit-Dimension in Frage stellen und auflösen würden. Diese Welt, in der wir leben, ist zu einem ganz bestimmten Zweck so erschaffen worden. Dieser Zweck kann paradoxerweise aber nur erfüllt werden, wenn wir nicht von vornherein das ganze Bild kennen und wissen, worum es geht. Das Ego schützt also nicht nur den Körper und die Psyche vor Bedrohungen, sondern auch sich selbst! Es kann nämlich in seiner jetzigen Form nur in dieser Raum-Zeit-Dimension existieren, hinter dem Schleier, der uns von der geistigen Welt trennt. Demzufolge hat es überhaupt gar kein Interesse daran, dass wir einen Blick hinter den Schleier werfen und uns in Richtung Aufstieg weiterentwickeln!

 

 

 

Das Ego hat oft genug bewiesen, dass es sein Überleben sogar über das des Körpers stellt und damit Krankheit und den körperlichen Tod in Kauf nimmt, um seine Prinzipien nicht aufgeben zu müssen. Solange das Überleben der Art gewährleistet war, konnte der Mensch ja wiedergeboren werden, um in eine neue Runde der Erfahrungen einzusteigen. Warum sollten sonst Menschen für die eigene Ehre oder die ihres Volkes sterben, sogar sich selbst töten wollen, wenn sie in den Augen der Gesellschaft, zu der sie gehörten, das Gesicht verloren hatten? Im Laufe der Jahrtausende ist das Ego zu einer sehr starken Macht geworden, die gelernt hat, mit allen Mitteln zu verhindern, dass unsere Raum-Zeit-Dimension vorzeitig kollabiert oder implodiert, bevor wir hier alle Erfahrungen gemacht haben, die wir machen wollten, bevor der Zweck nicht erfüllt ist, für den sie geschaffen wurde. Der Aufstieg des ganzen Planeten, über den wir in den letzten Jahren so viel hören und lesen, steht somit im krassen Gegensatz zu den Zielen des Egos und bedroht damit massiv seine Existenz in der bisherigen Form! Denn Aufstieg bedeutet Änderung der Raum-Zeit-Dimension, in der wir leben, egal, wie die Dimension heißt, in die wir gehen. Dagegen geht das Ego natürlich sowohl auf der persönlichen, wie auch auf der kollektiven Ebene vor, dafür wurde es ursprünglich ja geschaffen.

 

 

 

 Die Methoden des Ego

 

 

 Es scheint so eine Art Gruppen-Ego-Absprache auf der Ebene der einzelnen Kulturen zu geben. Das Ego stellt damit sicher, dass wir einige Grundbedingungen für denAufstieg in eine höhere Dimension gar nicht erfüllen können. Eine der Grundbedingungen ist z.B. die Selbstliebe. Wie sollen wir aber uns selbst lieben, wenn unsere Körper hässlich sind? In unserer Kultur gilt jemand als schön, der jung aussieht, schlank, sportlich und braungebrannt. Diesen Zustand kann man nur erreichen, wenn man tatsächlich jung ist und in der Regel noch nicht die geistige Reife für die Weiterentwicklung hat. Wird man älter, muss man ein erhebliches Maß an Zeit in Sportstudios, bei Kosmetikerinnen und natürlich beim Geldverdienen aufwenden, damit man das alles auch bezahlen kann. Das wiederum stellt sicher, dass wir keine Zeit zur geistigen Weiterentwicklung aufwenden können. Oder wir nehmen in Kauf, dass unser Körper eben nicht dem Schönheitsideal entspricht, wenn wir altern und lieben uns dafür einfach nicht. Aufstiegsbremse perfekt. In anderen Kulturen gelten Körper als schön, die dick sind. Das sind in der Regel Kulturen, in denen die Menschen hart arbeiten müssen, um zu überleben und nicht viel zu essen haben. Sie können einfach nicht dick werden und dem Schönheitsideal entsprechen. Aufstiegsbremse perfekt. So gibt es in jeder Gesellschaftsform viele Faktoren, die als erstrebenswert dargestellt werden, die aber nur von ganz wenigen erreicht werden können. Damit die wenigen, die nun zufällig all diese kollektiven Forderungen erfüllen, wie schlank, schön, reich usw., nicht anfangen, sich selbst zu lieben und eine geistige Weiterentwicklung anzustreben, gibt es raffinierte, persönlich abgestimmte Methoden des Egos, die schon von Geburt an für jede Inkarnation geplant werden. So werden wir in Familien geboren, die ihren Kindern auf verschiedenste Arten nicht das geben können, was sie für ein vermeintlich „gesunde“ Entwicklung gebraucht hätten. Angefangen bei der Abwesenheit von Elternteilen bis hin zu körperlichem und seelischem Missbrauch und Verletzungen aller Art steht uns ein riesiges Spektrum von Ereignissen zur Verfügung. Inzwischen dürfte jede Variante menschlichen Missgeschickes in den Büchern der Psychologie ausreichend dokumentiert sein. Die Psychologie hat natürlich erkannt, dass viele Kindheitsereignisse den erwachsenen Menschen in seinem Wohlbefinden und seiner Weiterentwicklung stark beeinträchtigen können und deshalb Therapien entwickelt. Diese Therapien stehen aber immer unter der Überwachung des Egos, so dass zwar oft eine subjektive Verbesserung der Situation erreicht werden kann, eine echte Lösung technisch jedoch unmöglich ist. Das Ego wird immer im Gegenzug dafür sorgen, dass neue Barrieren in Form von Problemen und Dramen auftauchen, die den Menschen geistig stark beanspruchen und somit von einer spirituellen Weiterentwicklung ablenken. Es wurden deshalb immer weitere Therapieformen entwickelt, die die Wachstumszeit des Fötus im Mutterleib und sogar vergangene Inkarnationen einschließen, in der Hoffnung, nun endlich all die Dinge aufzulösen, die uns in unserer Weiterentwicklung bremsen. Diese Aufgabe ist jedoch schier unlösbar. Jeder Mensch hat Zugriff auf die

 

 

 

Erinnerungsdatenbänke all seiner Vorfahren in der DNS, theoretisch sogar auf die kollektiven Erinnerungen der gesamten Menschheit im morphogenetischen Feld. Woher wollen wir wissen, dass wir nicht in endlosen Therapien und Seminaren inzwischen einfach nur die Grundprobleme der Menschheit therapieren, die wir zu unseren eigenen gemacht haben, damit unser Ego weiter in seiner bisherigen Form existieren kann? Unser Ego liebt Dramen aller Art, denn sie lenken uns von wesentlicheren Dingen ab. Für die Inszenierung dieser Dramen hat es einen riesigen Werkzeugkoffer voll ausgeklügelter Methoden über die letzten Jahrtausende angesammelt. Solange es eine Gefahr gibt, vor der es uns warnen kann, hat es eine Daseinsberechtigung.

 

Immer, wenn bei irgendeiner Angelegenheit Angst im Spiel ist, daß uns (oder anderen) irgendetwas Schreckliches passieren könnte, was wir absolut nicht konfrontieren wollen und die Situation unübersichtlich kompliziert wird, ist das Ego im Spiel.

 

Sollten wir jedoch den Aufstieg machen und in der unendlichen Fülle und Liebe Gottes leben, gibt es keine Gefahr mehr und das Ego verliert einfach seine Haupt- und Lieblingsdaseinsberechtigung.

 

 

 

 Wie erkennen wir das Wirken unseres Egos im Alltag?

 

 

Unser Ego wirkt am liebsten versteckt und unerkannt. Sein Lieblingsversteck ist das Rechthaben. Wenn ich über jemanden eine Meinung habe und glaube, im Recht zu sein, käme ich ja nie auf die Idee, dass meine Meinung bereits eine Ego-Gedankenkonstruktion ist, mit der ich mir gerade ein neues Drama kreiere. Bei diesen Meinungen geht es nicht um liebevolle, anerkennende Gedanken, die den anderen Menschen ehren, sondern um Urteile und Anklagen, was der andere alles falsch gemacht hat. „Mein Partner ist so unsensibel...“, „Mein Partner sollte sich mehr für spirituelle Dinge interessieren, dann wäre das Leben viel leichter, dann könnte er mich endlich verstehen...“, „ Mein Partner nimmt nie Rücksicht auf mich...“ und so weiter. Wenn das Ego spricht, ist immer der andere schuld. Mit der gleichen Gesetzmäßigkeit weiß das Ego auch immer genau, was für den Anderen am besten ist. Das Ego bezieht sein Rechthaben auch gerne aus allgemeingültigen Glaubenssätzen. Man muss sich auf eine bestimmte Art verhalten, Dinge auf eine vorgeschriebene Weise tun. Hier waren ihm immer alle großen Institutionen, wie z.B. die Kirchen, gerade recht, um seine Interessen unerkannt durchzusetzen, denn es geschah dann ja sogar alles im Namen Gottes! Wenn Rechthaben nicht mehr funktioniert, wird das Ego zum Opfer. Dann macht es eine Position der Schwäche zur Stärke, indem es mitleidheischend leidet und die Mitmenschen so zu bestimmten Handlungen zwingt. Es kann auch blitzschnell zwischen den Positionen Opfer und Täter hin- und herwechseln, wenn es erforderlich ist. Dadurch entstehen dann unglaublich komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen, die einfach nur existieren, damit die Egos ihre Illusionen aufrechterhalten können. Eine interessante Opfervariante des Egos ist besonders bei psychologisch und spirituell interessierten Menschen das „Lebensthema“, eine besondere Problematik, - vorzugsweise aus der Kindheit (denn in der Kindheit sind wir immer Opfer und nicht für unsere Entwicklung verantwortlich, so glauben wir), - die uns bis zum heutigen Tage in unserer Entwicklung behindert. Solange wir einer solchen Problematik die Macht geben, uns aufzuhalten, wird sie das auch tun. Genaugenommen steht aber hinter solchen Problemen immer die Weigerung, sich weiterzuentwickeln, eine Legitimation zu haben, dort bleiben zu können, wo man gerade ist und auf keinen Fall Verantwortung für sein Leben übernehmen zu müssen. Das sind die am besten verkleideten Ego-Überlebenskonstrukte, denen wir irgendwann auf die Schliche kommen müssen, wenn wir den Aufstieg wirklich wollen. Grundsätzlich steht hinter allen Handlungen des Egos immer die Überzeugung von Mangel. Als erstes Mangel an Liebe, dann Mangel an materiellen Gütern. Natürlich gibts auf unserem Planeten reale Mangelsituationen und hier kämpft der ganze Mensch mit allen Mitteln, einschließlich seines Egos, ums nackte Überleben. Das ist bei uns in Europa aber eher die Ausnahme. Das Sozialsystem in Deutschland lässt normalerweise niemanden verhungern. Da es uns so gut geht, sucht sich das Ego neue Herausforderungen, um seine Unverzichtbarkeit unter Beweis zu stellen. Wie merken wir ganz praktisch das Wirken des Egos? Wir wollten eigentlich gerade diesen Artikel über die Funktionsweise des Egos lesen, aber dann mussten wir eben noch schnell vorher eine Freundin anrufen, einen Tee kochen, aufs Klo gehen, die Bügelwäsche machen, einen Mittagsschlaf halten... Das Ego weiß sehr wohl, wann es ihm an den Kragen geht! Es steht überhaupt nicht gerne im Rampenlicht der nackten Tatsachen. Wann lassen wir unser Ego handeln? Wenn wir etwas „müssen“, und nicht frei wählen etwas zu tun, wenn wir einfach nur reagieren und uns für unsere „natürliche Reaktion“ rechtfertigen, anstatt einfach die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen.

 

 

 

 Wie können wir den Aufstieg machen?

 

 

Wie können wir den Aufstieg machen, wenn uns ein so mächtiges Werkzeug, wie das Ego, partout daran hindern will? Logischerweise hat die gleiche göttliche Intelligenz, die unser ganzes Universum inklusive unserer Egos geschaffen hat, auch für diesen Fall eine Lösung vorgesehen. Der Kern dieser Lösung ist das Herz. Natürlich hat das Ego sich bis jetzt das Herz durch die Androhung von Schmerzen gefügig gemacht, damit es sich nicht in die Angelegenheiten des Egos einmischt, aber das können wir jetzt Kraft unserer klaren Absicht ändern. Wir können wieder lernen, auf die Stimme unseres Herzens zu hören und durch die Augen unseres Herzens zu sehen. Jedes Mal, wenn wir unser Herz benutzen, anstatt auf die Einflüsterungen unseres Egos zu hören, wird es stärker werden. Keine Therapie kann uns die Schmerzen nehmen, die wir vermeintlich durch unser Herz erlitten haben. Aber wir können jetzt sofort anfangen, unser Herz zu stärken, indem wir auf seine Impulse hören und Liebe – vor allem auch zu uns selbst – leben. Je stärker es wird, um so eher werden wir erkennen, dass wir gar nicht wirklich verletzt werden können. Denn die Angst vor der Verletzung des Herzens ist eine Illusion des Egos und einer der wesentlichen Grundpfeiler, auf denen das Ego seine Dramen inszeniert, die Angst vor Mangel an Liebe, Liebesentzug. Über diese Prinzipien gibt es viele weise Lehren, die auch in den heiligen Schriften der großen Religionen enthalten sind. Außerdem können wir unserem Ego seinen mächtigsten Verbündeten, den Verstand, wegnehmen. Sobald das Ego sich bedroht fühlt, ohne daß real eine Bedrohung in der äußeren Welt existiert, benutzt es den Verstand, damit er uns endlose Gedankentiraden von allem vorspielt, was Grässliches passieren könnte, wenn... !!! Geben wir diesen Gedanken unsere Aufmerksamkeit, geben wir ihnen Verwirklichungs- potential und Energie. Und schwups! haben wir uns eine Situation kreiert, in die wir gar nie hinein wollten. 1:0 für das Ego. Es hat einen guten Grund, warum alle großen Meister die Beherrschung der Gedanken lehren. Wenn wir nicht selbst darüber bestimmen, was wir denken, übernimmt das Ego dankbar die Rolle des Kapitäns und steuert unser Lebensschiff unverzüglich auf das nächste Riff zu. Dann kann es uns warnen und retten und seine Existenz ist wieder mal gerechtfertigt. Hätten wir selbst unser Schiff gesteuert, wären wir gar nicht erst auf das Riff zugefahren und hätten uns das Drama erspart.

 

 

 

 Was ist das Besondere an der jetzigen Zeit?

 

Bei der Erschaffung dieser Raum-Zeit-Dimension wurde auch der Fall berücksichtigt, dass nicht nur einzelne Menschen für sich den Aufstieg machen wollen, sondern der ganze Planet. Genau das geschieht jetzt. Deshalb bekommen wir auch Hilfe von außen. Wir selbst bestimmen, wie viel wir davon annehmen wollen. Wir selbst bestimmen, wie weit unsere Egos den Prozess bremsen oder aufhalten dürfen. Zum einen wurde das Erdmagnetgitter neu ausgerichtet und es werden weitere Anpassungen im Energiefeld der Erde vorgenommen, die den Aufstieg unterstützen, unter anderem ein leichtes „Anheben“ des Schleiers, damit wir leichter Kontakt zu den geistigen Welten herstellen können, ohne dass gleich unsere ganze Dimension zusammenbricht. Zum anderen bekommen wir energetische und praktische Hilfe in Form von Botschaften aus der geistigen Welt jenseits des Schleiers. Es findet eine starke Einstrahlung von kristallinen Energien auf die Erde statt. Was hat das alles für Folgen? Natürlich spürt jedes Wesen auf diesem Planeten die Veränderungen. Für das Funktionssystem unserer Egos haben diese energetischen Umstellungen fatale Folgen. Man kann sich das bildlich so vorstellen: Früher waren unsere Egos wie gut funktionierende Spielautomaten. Man hat Geld hineingeworfen, die Lichter gingen an, Musik spielte, man konnte Knöpfe und Hebel drücken, es machte Spaß und wenn man Glück hatte, kam sogar manchmal wieder Geld unten raus. Das funktionierte so gut, dass wir alle süchtig danach wurden. Jetzt hat jemand im Elektrizitätswerk die Stromzufuhr verändert. Wo früher 240 Volt aus der Steckdose kamen und den Automaten betrieben haben, kommen plötzlich 360 Volt aus der Steckdose. Damit kann der Spielautomat nicht umgehen. Ihm brennen einige Sicherungen durch, und vielleicht gehen einige Teile sogar in Rauch und Flammen auf. Wenn man jetzt Geld hineinsteckt, passiert gar nichts. Er gibt bestenfalls einige seltsame Geräusche von sich. So ähnlich fühlen sich die Egos vieler Menschen. Die alten Methoden funktionieren einfach nicht mehr richtig. Besonders schlimm erleben das die Menschen, die mit ihren alten „Egoautomaten“ schon voll in die neue Energie hineingesprungen sind, wie viele Lichtarbeiter zur Zeit. Dadurch kommt es zu dem auffällig weit verbreiteten Phänomen, dass gerade in Lichtarbeiterkreisen viele Menschen mit dem Problem des materiellen Mangels konfrontiert werden. Die Energiezufuhr ist einfach noch nicht mit dem derzeitigen Leben synchronisiert. Die alten Methoden, mit denen wir uns das materielle Überleben und die Fülle kreiert haben, funktionieren einfach nicht mehr und es dauert eine Weile, bis wir neue Methoden gefunden, ausprobiert, und umgesetzt haben. Die, die uns nachfolgen, werden es leichter haben, denn sie haben dann schon unsere Erfahrungen, von denen sie profitieren können. Es genügt jetzt nicht, einfach den alten Spielautomaten zu reparieren. Das Elektrizitätswerk weigert sich auch, den Strom wieder runterzudrehen. Wenn wir den alten Automaten behalten wollen, müssen wir ihn grundlegend umbauen und an die neue Stromzufuhr anpassen. Bis es aber soweit ist, dass er wieder funktioniert, werden wir festgestellt haben, dass wir inzwischen auch prima ohne den Automaten zurechtgekommen sind. Möglicherweise haben wir einfach unser Interesse an dieser Art von Spiel verloren. Auf jeden Fall hat das Ego dann seine übergroße Macht über uns verloren, wir haben uns von unserer „Spielsucht“ gelöst. Wir hatten dabei die Gelegenheit unsere wahre Identität zu entdecken und können das Ego jetzt bewusster und zu unser aller Nutzen einsetzen, steuern und ihm vielleicht sogar neue Aufgaben zuweisen. Es kann einfach den Aufstieg mit uns machen. Wir brauchen ja unsere Individualität nicht aufzugeben, wir können sie zu unserer aller Freude weiter leben. Wir brauchen nur nicht mehr für unsere Ehre zu sterben. Sind Sie bei diesem Artikel eingeschlafen, liebe Leser? Könnte sein, dass etwas dringestanden hat, von dem Ihr Ego wollte, dass sie es nicht erfahren... ;-)

 

 

 

 Dieser Text wurde am 30.07.2003 von Mira Mehrkens  geschrieben. Er kann unverändert frei weitergegeben werden. (Das Ego täte nichts lieber, als die Fakten wieder zu verschleiern!) Das Copyright und die kommerzielle Nutzung verbleiben jedoch beim Autor.

 

 

 

Quelle: mira- mehrkens@onlinehome.de